Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Zusammenarbeit mit slonge solutions.
Schweizer KMU und Mittelstand mit (a) einem konkreten, hochvolumigen Prozess oder (b) einem Wissensbestand, der wiederkehrend dieselben Fragen erzeugt. Typische Indikatoren: substanzielles Anfrage- oder Dokumentenvolumen, etablierte Datenbestände, Bedarf nach Audit-Trail. Schlechte Fits: einmalige Aufgaben, sehr kleines Volumen oder Probleme, die mit klassischer Automatisierung sauber gelöst werden — dort sage ich offen, dass KI Overkill ist.
Drei Practices: Agentensysteme für Enterprise-Datenmigrationen und -Workflows (SAP, JiVS, Audit-Trail). KI-Engineering für KMU-Anwendungen (RAG, Dokument-Extraktion, Support-Agenten, mehrsprachige Triage). KI-Beratung für Architektur-Reviews und strategische Begleitung — wenn Sie selber bauen oder einen Anbieter bewerten. Details auf den jeweiligen Practice-Seiten.
Guter Kandidat: ein wiederkehrendes Problem, genug Volumen, dass Automatisierung sich rechnet, ein Datenbestand mit dem das System arbeiten kann, und eine Stelle die den Output reviewt. Schlechter Kandidat: einmalige Aufgaben, kleinste Volumina (z.B. unter 20 Anfragen pro Tag bei Triage), oder Probleme die klassisches Rule-Routing schon erfüllt. Bei zu kleinem Scope ist klassische Automatisierung oder gut gepflegtes Excel oft günstiger und transparenter — das sage ich Ihnen auch so, bevor Sie Zeit investieren. Siehe auch die Use-Case-Bibliothek für konkrete Anwendungen.
Default: Claude (Anthropic) für Reasoning-intensive Aufgaben und mehrsprachige Schweizer Kontexte (DE/FR/IT). Azure OpenAI Switzerland wenn Datenresidenz in der Schweiz Vertragsbedingung ist. Open-Source-Modelle (Llama, Qwen, Mistral auf vLLM oder Ollama) wenn vollständige On-Premise-Anforderung besteht — mit Performance-Tradeoff, den ich offen kommuniziere. Modell-Wahl ist Teil der Architektur, nicht eine Marketing-Entscheidung.
Standard-Setup: Azure OpenAI Switzerland-Region (North/West). Daten verlassen die Schweiz nicht; Microsoft macht kein Training auf Ihren Daten (Default off, vertraglich zugesichert). FADP-konforme Aufbewahrungs- und Logging-Konzepte werden pro Use Case definiert. Für noch strengere Compliance: On-Premise-Variante mit Open-Source-Modellen. EU AI Act: ich plane Architekturen mit Audit-Trail und Risk-Klassifikation von Anfang an — Compliance ist nicht nachgelagert.
Drei Säulen. (a) Eval-Goldset vor Production: 50 bis 200 Fragen mit erwarteten Antworten, automatisiertes Scoring auf Faithfulness, Context Precision und Answer Relevance. (b) Continuous Monitoring in Production: Confidence-Scoring, Drift-Erkennung, Eskalations-Quote. (c) Quartalsweise Reviews mit Native-Speakern oder Fachbereich. Ohne Eval ist KI ein Bauchgefühl-Projekt; mit Eval ist es ein Engineering-Projekt mit überprüfbarem Output.
Prompt Engineering für einfache strukturierte Aufgaben (Klassifikation, Extraktion mit klarem Schema). RAG für jeden Fall, in dem das Modell Zugriff auf einen Wissensbestand braucht (HR-Dokumente, Produktkatalog, Verträge, FAQ). Fine-Tuning nur wenn (a) sich Trainingsdaten häufen, (b) Output-Format extrem spezifisch ist, oder (c) Latenz und Kosten ein echtes Argument werden. Standard-Fehler in der Branche: alle wollen Fine-Tuning, brauchen aber eigentlich besseres RAG. RAG zuerst, Fine-Tuning später wenn überhaupt.
Vier Phasen. (1) Discovery: Use Case schärfen, Pass-/Fail-Definition, oft 1 bis 2 Tage. (2) PoC: 4 bis 8 Wochen, begrenzter Scope mit Eval-Goldset und klarem Abnahme-Kriterium. (3) Production: Hardening, Monitoring, Übergabe. (4) Betrieb: Eval-Reviews, Pflege oder Übergabe an internes Team. Ich sage früh, ob ein PoC scheitert — keine Sunk-Cost-Fortsetzung.
Discovery: 1 bis 2 Tage. PoC: 4 bis 8 Wochen. Production-Hardening: 2 bis 6 Wochen. Insgesamt ist ein erstes Production-System in 8 bis 16 Wochen realistisch — abhängig von Datenqualität, Compliance-Anforderungen und Integrations-Aufwand. Reine Architektur-Beratung oder Discovery-Engagements gehen oft schneller.
Konkrete Zahlen besprechen wir individuell anhand des Use Cases — Setup-PoC und Lauf-Kosten haben sehr unterschiedliche Treiber (Dokumenten-Volumen, Modell-Wahl, Eval-Tiefe, Compliance-Stufe). Ein erstes Discovery-Gespräch ist kostenlos. ROI lässt sich nicht ohne PoC sauber berechnen — was ich vorab liefern kann, ist eine ehrliche Bandbreite und eine klare Pass-/Fail-Definition.
Beides. Viele Projekte laufen remote. Für Discovery-Workshops, sensitive Themen oder Datenresidenz-Setups vor Ort komme ich gerne hin. Ich bin in St. Gallen ansässig, schweizweit tätig.
Deutsch und Englisch fliessend (beides Muttersprache-Niveau). Französisch gut. Für mehrsprachige Schweizer Setups bin ich der richtige Partner — gerade weil ich aus Erfahrung weiss, wo LLMs bei IT/FR/Schweizer Eigenheiten gut sind und wo nicht.
Am einfachsten über das Kontaktformular oder direkt per E-Mail an kontakt@slonge.ch. Ich antworte in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Werktagen.
Ich beantworte gerne alle offenen Fragen in einem persönlichen Gespräch.
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